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Burg Campi
Die Burgruine Campi macht deutlich, warum die «Rhätische Bahn in der Landschaft Albula/Bernina» ein UNESCO-Weltkulturerbe ist: Die Bahn und die Burg scheinen hier nämlich zu verschmelzen – und mit ihnen die Jahrhunderte. Ihren Ursprung hat die Burg im 13. Jahrhundert und wuchs um den Wohnturm herum bis ins 15. Jahrhundert zu einer richtigen Anlage mit Bering, Graben, Zugbrücke und Wohnbauten heran. Dass die Zeit der Ritter damals aber schon vorbei war, zeigt sich auch im bald folgenden, schlossartig geplanten Umbau der Burg. Die mutmasslichen Erbauer, die Ritter von Campell, dürften denn auch bereits im 14. Jahrhundert ausgestorben sein, um 1700 wurde die Burg ganz aufgegeben. Seit 1903 fährt die Bahn durch den äusseren Burggraben.